Professioneller Ratgeber

Wie lassen sich mögliche Nebenwirkungen eines Peelings vermeiden?

Kein Protokoll beseitigt jedes Risiko. Sorgfältige Auswahl, vorheriges Lesen der Anleitung und ein vorbereiteter Protokollabschluss helfen jedoch, vermeidbare Fehler zu reduzieren.

Vor der Anwendung

  • Bei gereizter, verletzter, infizierter Haut oder nach einer frischen Reaktion verschieben.
  • Medikamente, Retinoide, kürzliche Eingriffe und frühere Reaktionen erfassen.
  • Timer, Material, Abspülmöglichkeit und – falls vorgeschrieben – Neutralisator vorbereiten.
  • Keine nicht vorgesehene Verdünnung oder Mischung improvisieren.

Während des Peelings

Menge, Schichten und Einwirkzeit der Anleitung einhalten. Starke Schmerzen, ungewöhnliches Weißwerden, Blasen oder eine rasch zunehmende Reaktion erfordern den Abbruch und die in der Anleitung vorgesehene Spülung.

Nur kompatible Formeln neutralisieren

Ein Neutralisator ist weder universell noch ein Gegenmittel. Manche Peelings folgen einem anderen Protokoll oder neutralisieren sich selbst. Ist eine Neutralisation vorgesehen, muss das empfohlene Produkt vor Beginn bereitstehen.

Nach der Anwendung

  • Nur mit dem Protokoll kompatible Pflege verwenden.
  • Zusätzliche Exfoliation und Reizfaktoren vermeiden.
  • Geeigneten Lichtschutz verwenden.
  • Bei anhaltendem Schmerz, Blasen, Augenkontakt oder Verbrennungsverdacht rasch medizinischen Rat einholen.
Redaktionelle Illustration zu Gesichtspeelings
Redaktionelle Illustration zu Gesichtspeelings

Dokumentationsgrundlage

FDA-Sicherheitswarnung zu hoch konzentrierten chemischen Peelings. Patientenauswahl: PMID 30038512. Neutralisation eines 35%igen Glykolsäure-Peelings: PMID 33070326.